WoW liegt im Sterben!

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WoW liegt im Sterben!

Beitragvon SdS Blog am 29.01.2009 15:58

"WoW liegt im Sterben!



So sehr diese in den letzten Monaten hunderte Male gehörte Aussage auch nur noch ein müdes Augenverdrehen hervorruft, so sehr hat trotzdem jeder das Gefühl, dass auch in dieser Übertreibung zuviel Wahrheit steckt. Der modrige Beigeschmack des letzten Kusses einer sterbenden Greisin bleibt. Doch was ist es, dass immer mehr hartgesottene Spieler, die bisher jede schwache Phase mitgemacht haben, ihre Onlineabende nur noch schwer alkoholisiert oder frustriert erleben lässt?"
"Egal, in welchen Bereich dieses Spiels man seine Zeit steckt, es ist einfach extrem unbefriedigend. Zum einen wäre da der PvE Anteil des Spiels. Egal ob Heroics oder Raids, man fühlt sich immer noch, als würde man mit Patch 3.0 durch T6 oder Zul'Aman rushen: Alles zusammenziehen, AoE, AoE, AoE, Looten. 10er Instanzen sind leicht anspruchsvoller als 25er. Wobei. 25er Instanzen sind noch anspruchsloser als 10er. Nun liest es sich richtig. Das groß propagierte "bring the player, not the class" funktioniert wenn überhaupt auch nur solange, wie man sich nicht an Blizzards neuester Schnappsidee probiert: Metainhalte. Was das ist? Man nehme einen an sich anspruchslosen Boss und belohne Spieler dafür, dass sie ihn so erlegen, wie es früher nur die schlimmsten Randomgruppen taten: indem sie beim Bosspull alles adden. Sartharion mit 3 Adds mag ja mit blauer Ausrüstung noch etwa Vashj/Kael Niveau haben, aber spätestens nach einem Monat Naxxramas 25 Farmen ist der Boss eine reine Geduldssache. 1-2 Abende versuchen, bis selbst der letzte Depp weiss, was eine Voidzone ist, und down geht er.



Wo wir gerade bei Deppen sind. Rekrutierung ist zur Zeit eine Katastrophe. Jede bessere Randomgruppe kann sämtlichen Raid IDs clearen, also erlebt man auf jedem belebteren Server eine Flut an neu gegründeten Raids. Jeder sucht die gleichen 2-3 Klassen bzw. Skillungen - soweit zu "bring the player, not the class" - und selbst Raids, die sich in Classic und BC mit Clearen des Contents vor den Patches 2.0 und 3.0 einen Namen machen konnten, haben inzwischen Bewerber, die man vor 4 Monaten noch nichtmal im 10er Twinkraid mit nach Karazhan genommen hätte. Und da man keine Auswahl hat, nimmt man dann einen 1500DPS DD mit, bevor der Raidplatz leerbleibt bzw. noch mehr Items als second Gear oder Tiefenkristall enden.



Natürlich soll das alles Einstiegscontent sein und T8 schwerer werden. Darüber kann man eigentlich nur lachen, denn Karazhan bzw. T4 waren um ein Vielfaches schwerer und wurden bis zuletzt begeistert geraidet. Man erinnere sich an Magtheridon, an dem selbst noch Raids, welche T5 clear hatten, lange Zeit regelmäßig gewiped sind. Und zum Argument, dass Ulduar schwerer würde, woran ich persönlich nicht mehr glaube: Nehmen wir an, mit Ulduar steht uns ein neues SSC/BT ins Haus. Mit wem sollen die "echten" Raids die Instanz denn clearen? Mit den 5 oder mehr Leuten Verschnitt, den sie inzwischen aus oben genannten Gründen mitnehmen? Da aber die meisten Raider immer noch Hoffnungen auf Ulduar als eine echte Brecherinstanz legen, bleibt ihnen derzeit nur eins: Ausrüstung einsammeln. Ich sage bewusst nicht sammeln, denn Sammeln ist etwas, das mit einer Leistung verbunden ist. Sei es das Durchstöbern von Flohmärkten oder eBay nach Briefmarken, das Kaufen von Boosterpacks für Magic Karten oder Kenntnis des Unterholzes nahe der heimischen Höhle, um die besten Beeren und Nüsse zu erwischen und die Raubtiere zu vermeiden. Nein, derzeit ist das Ausrüsten ein einziges Einsammeln. Das was man mit überreifen Früchten macht. Das was unterbezahlte Jugendliche mit Müll tun. Das was man nach einem großen Massaker mit den Wertsachen der chancenlos Gefallenen anfängt. PvE war noch nie so einfallslos und trivial und man hat schon lange nicht mehr das Gefühl, etwas erreicht zu haben.



Aber wieso beschweren, wem geskriptete Angelegenheiten nicht liegen, der hat doch PvP zum Glücklichsein, richtig? Falsch! War PvP mit Classic noch zuviel Grind, und in BC die Wahl aller Casuals, um an Epics zu kommen, ist es jetzt aufgrund der zahllosen bitteren Tränen der "PvP Elite" des Spiels noch toter als die Motivation der raidwilligen Spielerschaft. Den Anfang machen vollkommen haltlose Preiserhöhungen der früher leichter zu erreichenden Battleground Items. Merke: leichter, nicht leicht, denn auch damals waren 250k Ehre für einmal komplettes Ehregear immerhin das Äquivalent von 1-2 Wochen Spielzeit, was für viele Casuals mal locker 2 oder 3 Seasons in Anspruch nahm. Heute kosten die Items noch mehr Ehre, haben fast durch die Bank weg Ratinganforderungen und Waffen gibt es ohne lächerlich hohes Arenarating gar keine. Und selbst die sind dann nichtmal besser als ihre Pendants aus den Raidinstanzen und Heroics.



Wo wir gerade beim Rating sind. Durch das Einführen des Mindestratings auf so ziemlich alles außer Arenawasser hat Blizzard quasi die breite Basis der schlechten bis mittelmäßigen Spieler so gut wie ausgerottet. Das gerade eine amerikanische Firma das einfachste Konzept jeglicher Wettbewerbssportarten dermaßen aus den Augen verlieren kann, sagt ziemlich viel über die Untauglichkeit der WoW Entwickler, dem Spiel eine ernstzunehmende eSports-Nische angedeihen zu lassen, aus. Jedes Ligasystem, sei es im Sport oder im eSport, sogar in Pseudosportarten wie Schach oder Poker, setzt ein Pyramidensystem voraus. Es gibt eine breite Basis an unerfahrenen oder schlechten Wettbewerbern. Aus denen tut sich die weniger Leute umfassende Ebene der mittelmäßigen Teilnehmer hervor. Über denen stehen wiederum die guten Leute. Und an der Spitze kristallisieren sich einige wenige heraus, die ihre Disziplin gemeistert haben. Im Endeffekt hat Blizzard nur das getan, was die sich um ihren ePeen betrogen gefühlten Merciless/Vengeful/Dickless/Whatever Gladiators und Hardcoreraider wollten: sie haben durch den Ratingwahnsinn das Casual PvP getötet. Doch es ist nicht nur der Mangel an Gegnern, die normalerweise zum Aufsteigen in der Rangliste nötig sind. Nein, Blizzard hat auch die Rating Berechnung inzwischen so versaut, dass selbst Leute mit einem höheren Abschluss in Mathematik bei der Ratingberechnung nicht mehr durchblicken und jeder Grundschüler ein besseres System entwerfen könnte.



Sehen wir jedoch mal von der unsinnigen Ratingberechnung und der Casualunfreundlichkeit ab, ist die Arena noch unausgeglichener als zu irgendeinem Zeitpunkt in BC. Heiler sind definitiv Fehl am Platz, die verschiedenen CCs sind viel zu unausgeglichen und jedes Match endet mit einem Sieg für das Team, dem der RNG Gott im Initial Burst wohler gesonnen war. Die Hälfte der Klassen und zwei Drittel der Specs sind unbrauchbar in der Arena und generell sollte Blizzard nach 4 Jahren WoW verstanden haben, dass kein gutes PvP System Talente, Skills oder Boni beinhalten kann, in denen die Wort "Chance" oder "Wahrscheinlichkeit" vorkommt.



PvP ist also mit kaputter Balance, defekter Ratingberechnung und dem unsinnigen Vorenthalten von Items mindestens genauso tot wie PvE. Das alte Prinzip, indem um in der Arena Erfolg zu haben, zwei der drei Faktoren Skill, Equip und Teamzusammenstellung ausreichten, ist tot. Und mit ihm das PvP.



Und was bleibt, wenn man von WoW diese beiden Dinge subtrahiert? 750 Achievements. Nun, ehrlich gesagt ist es ein niedlicher Bonus sehen zu können, wieviele Mobs ich getötet habe, seit dem das Spiel keinen Spaß mehr macht. Oder womit ich mir schon so alles die Zeit vertrieben habe, während mir zwischen langweiligen Raids und langweiligen Heroics auch noch langweilig ist. Aber das als Feature und Spielinhalt zu verkaufen? Mein Charakter hat aufgrund anspruchslosester Zeitvertreibe bald für jeden zweiten Tag des Monats einen anderen Titel und Tabard. Befriedigt das? Nein. Achievements sollten das Salz in der Suppe sein. Das exotische Gewürz, dass die Hauptspeise zum Gaumenschmauß macht. Aber was nutzt das teuerste Gewürz, wenn man mit Gammelfleisch kocht? An dieser Stelle der Diskussion kommt in der Regel das Argument, das Spiel der Menschen halber zu spielen. Erstens funktioniert das wegen des fehlgeschlagenen "bring the player, not the class" Prinzips nicht. Es ist eben nicht egal, welche Klasse man dabei hat und die Dual Spec wird wie so ziemlich alles von Blizzard dann kommen, wenn man sie nicht mehr braucht. Also hat man mehr und mehr Rerolls oder frustriert aufhörende Spieler, weil der Raid einfach keinen dritten Todesritter, vierten Vergelter oder fünften Schurken mehr verkraften kann. Desweiteren mag das spaßbringende Raiden mit Bekannten vielleicht im 10er ab und an noch gelingen, aber im 25er ist die Hälfte des Raids dann sicher mit itemgeilen, unsympathischen oder lernresistenden Spielern gefüllt, die jeglichen Spielspaß im Keim ersticken. Und spätestens, wenn man dann Sartharion mit drei Adds im 10er probiert, weiß man, dass Sympathien keinen Boss töten, weil man gezwungen ist, in die 5 DD Slots entweder Physical oder Magic Buffs zu stapeln, und einige der Freunde die falsche Klasse spielen.



Im Endeffekt bleibt einem hier nur das Fazit der meisten WoW Kolumnen in letzter Zeit: wir sind da, wo wir vor dem Release des Addons waren. Nur das wir uns jetzt nicht mehr auf eine der schönsten Quest- und Storylineorgien in der Geschichte des Computerspiels freuen können, sondern alle auf Patch 3.1 warten, wie ein Verurteilter auf seine Begnadigung wartet. Dieser Patch sollte und wird für viele die letzte Chance auf Rehabilitierung der WoW Entwickler sein. Hauen uns die T8 Inhalte nicht absolut vom Hocker, wird es Zeit, loszulassen. Sowohl WoW als auch die Leute, wegen denen man allabendlich einloggt."



(Leserbrief von "Def" an wow-szene.de)
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Beitragvon Falant am 30.01.2009 03:43

Darauf zu antworten kommt einer Selbsthinrichtung gleich. ^^'

Einige finden, es stimmt, andere nicht, und die Unentschlossenen nur zum teil.

Deswegen mache ich total was anderes, statt darüber zu urteilen, bringe ich selber noch Punkte ein, die eine Änderung mit sich gebracht haben seit WoltK.

Früher war Kommunikation sehr wichtig. Mit Bekannten und Freunden sowieso, aber Pre-WotlK gab es Zeiten, da war ich sogar mit Randoms im TS. Das macht für mich das Spiel aus.

Auch wenn man den Content durch hat, PvP lahm ist, so war es nötig, dass man sich zusammen unterhielt, wer was macht, wohin wer geht, etc. Heute stellt man sich hin und kann es schon, auch ohne zu wissen, was man macht. Gleichzeitig fördern die kürzeren Instanz-Zeiten, das Rushen.

Need BRD, Strath, Scholo, DM, LBRS, UBRS. Instanzen, die das Ausmass der Story mitgestalten. Etwas, was man schnell erledigt, ist doch wohl kaum wichtig für die Geschichte.
Sie hätten die Flügel, der jeweiligen Instanzen gar nicht trennen sollen. Ein Eingang für die Höllenfeuerzitadelle, mit eben den Abschnitten und Schwierigkeitsstufen, SH, Bollwerk, Blutkessel und in der Instanz ein Eingang zu Mag, wie RBS z. B. oder BRD für MC. Da unten hätte man auch alles in kleine Stücke teilen und als Instanzen verkaufen können. Hätte aber niemals die Grösse und Wichtigkeit widergespiegelt. Selbstverständlich sind das alles nur kleine Sachen, aber die tragen für eine gewisse Atmosphäre bei. Obschon Dire Maul drei Eingänge hatte, waren es trotzdem zwei Instanzen. Da rushte man auch durch, aber, ich hatte dabei nie das Gefühl, "so, die ganze Instanz ist jetzt gemacht." Am Kloster sieht man gut den Nachteil. Lfg Kloster nur Kath oder nur Waffenkammer. Man erlebte nicht mehr das ganze. Man wollte nur noch die Items, der Rest war egal, wie was funktioniert, etc.

BRD komplett durch, da musste man schon irre sein. Safe-Teil + Arena + Hundemeister + Bael'Gar-Teil + Taverne + 7-Zwerge + Imperator
RBS genauso. Darin konnte man sich gut verirren. Strath war schon so aufgeteilt, dass man gar nicht alles auf einmal machen konnte, bzw. hatte einfach zwei Endbosse an genau den entgegen gesetzten Enden.

Zu Beginn von BC waren die Heros wirklich eine Herausforderung. Zerschmetternde Hallen, SL, DK, Bota, etc. Erst durch nerfs und Einführung von billig Imba-Äppix machten dieses Gefühl langsam kaputt.
Mag dadurch kommen, dass in BC die Stats ein Reset bekamen. Ich hätte gar nichts dagegen gehabt, wäre es in WotlK genauso. Trennen muss man sich sowieso vom alten Krempel, da Blizz es nicht geschafft hat, ein System einzuführen um die schwer erschuffteten T0-3 zu behalten, ohne Platz zu verschwenden. Vom T4-6,5 wird mach sich genau trennen, wenn T7 dropt. Stat-Reset für WotlK hätte den Content länger am Leben gelassen.

Ich vermisse die alten Ziele von Blizz, in dem das Individuum ausgearbeitet wurde. Klassenquests, Rassenfähigkeiten, schüren von Ally vs. Horde, logischer Aufbau der Fähigkeiten.

Gibt noch viele andere Sachen, aber weitere Aufzählungen sind unnötig, da es nichts verändern wird und jeder im Prinzip selber wissen muss, ob er sich überhaupt auf solche Gedanken einlässt, wie die Kritik an einem Spiel zu üben, statt es einfach gar nicht zu versuchen es zu vergleichen mit früheren Gegebenheiten.

So, penn0rn! gn8
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Re: WoW liegt im Sterben!

Beitragvon Drezze am 30.01.2009 08:51

im grossen und ganzen würd ich das unterschreiben.
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Re: WoW liegt im Sterben!

Beitragvon Venhinten am 30.01.2009 09:03

spielt ne runde aoc - und die wowelt ist wieder in ordnung ;)
Religion is like a penis.
It's fine to have one.
It's fine to be proud of it.
But please don't whip it out in public and start waving it around,
And PLEASE don't try to shove it down my children's throats.
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Re: WoW liegt im Sterben!

Beitragvon Marduc am 30.01.2009 10:58

Venhinten hat geschrieben:spielt ne runde aoc - und die wowelt ist wieder in ordnung ;)


Der Vergleich von Toten mit Sterbenden ist zwar naheliegend, aber pietätlos.
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Re: WoW liegt im Sterben!

Beitragvon Tongath am 30.01.2009 11:42

Tja, das ganze zeigt wieder einmal gut den Unterschied zwischen "Powergamern" und "Casuals".
Die erfahrenen Spieler sowie die "Powergamer" sind unzufrieden, weil sie sich noch gut an die alten raids erinnern können und derzeit unterfordert sind.
Die Gelegenheitsspieler, die in Classic niemals raiden konnten und in BC nur bedingt sind zufrieden, weil jetzt alles so leicht ist, dass man es auch mit Leuten clearen kann, die sich kaum mit ihrem Char befassen nur 1 mal die Woche ein bissl raiden können. Also eben genau mit dem Großteil der Gelegenheitsspieler.

Ich persönlich bin allerdings auch der Meinung, dass Blizz mit dem Pendel mal wieder etwas zu viel Schwung geholt hat. In Classic hat es zu weit in Richtung "Hardcore-gamern" ausgeschlagen und jetzt ist es viel zu weit auf die einfache Seite geschwungen. Ich persönlich würde mir auch wieder mehr fordernde Inhalte wünschen. Seien es schwere heroics oder spannendere Raids. Allerdings führt das auf der anderen Seite auch schnell wieder dazu, dass man mehr Leute bei der Gruppenbildung außen vor lassen muss.

Und ich muss Falant in puncto Instanzen recht geben. Ich bin der Meinung, dass Blizzard nie wieder etwas so schönes hinbekommen hat wie den Blackrock (wenn man mal MC vergisst :mrgreen: ). BRD ist nach wie vor meine absolute Lieblingsinstanz. Die Blackrockspitze mit den beiden Teilen LBRS und UBRS (wo man erst rein kann, wenn man sich den Schlüssel erarbeitet hat) sind einfach grandios. BWL ist auch absolut genial gewesen.
Solche Dinge hätte ich mir in WOTLK gewünscht. Die Zeiten für einen derart aufwändigen und anstrengenden Content sind aber wohl leider vorbei. Ich glaube, wenn heute eine Instanz eingeführt werden würde, für die man erst in einer anderen langen Instanz einen Schlüssel farmen müsste würde das Forum bald in den Tränen der heulthreads ertrinken. Die Community ist leider sehr verwöhnt geworden und will am liebsten alles geschenkt haben.

Naja, ich habe in WOTLK trotzdem noch meinen Spass und jeder patch lässt mich auf positive Veränderung hoffen (Ja, ich bin notorischer Optimist :mrgreen: )
Und ja, ich mag das Achievmentsystem. Sei es jetzt in WoW oder in Spielen wie TF2. Erfolge motivieren mich einfach.
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Re: WoW liegt im Sterben!

Beitragvon Szeth am 30.01.2009 15:43

Marduc hat geschrieben:
Venhinten hat geschrieben:spielt ne runde aoc - und die wowelt ist wieder in ordnung ;)


Der Vergleich von Toten mit Sterbenden ist zwar naheliegend, aber pietätlos.


gibt es denn die Lebenden, wenn wow zu den sterbenden gehört?
WAR hab ich probiert, hat mich aber auch nicht davon übberzeugt, wow dafür aufzugeben.
Kleine Hobbits und nette Elfen mag ich auch nicht spielen.
Über Star Wars Galaxy hab ich mehr schlechtes wie Gutes gelesen, ausserdem mag ich lieber Mittelalter-Fantasy als SiFi.
Und dann fällt mir schon nichts mehr ein. Was auch daran liegen kann, dass ich mih nicht weiter informiert habe, aber wenn da draussen irgendwo das "Hammer-online-Spiel" wäre, würde man das doch mittbekommen denk ich.


Wenn man sich überlegt, wieviele Spieler wow mittlerweile spielen, kann man gar nicht überrascht sein, wenn es, egal wie wow gerade ausgelegt ist, immer Leute in allen "Zufridenheitsschichten" gibt, von "sehr zufrieden" bis "ganz und gar unzufrieden". Und da Blizzard auch nur eine profitorientierte Firma wie jede andere ist und sein muss, ist es nur folgerichtig wenn diejenigen, die den Dicken Bauch der Spieler- und damit der Kundenzwiebel bilden, auch oberste Priorität für Blizzard haben, was die Erfüllung der Wunschlisten angeht.
Das war zwar im ganzen ein Gemeinplatz, den man sich aber ins Bewusstsein rufen kann, wenn man sich mal wieder über Blizzard aufregt. Das soll keinesfalls alle Fehler und Macken entschuldigen, doch was die grobe Ausrichtung von wow angeht, die z.Z v.a. den Casuals entgegenkommt, würde man es selbst, wenn man als Unternehmen damit seine Brötchen verdienen müsste, wahrscheinlich auch nicht viel anders machen.


Eigentlich wären doch verschiedene wow-Versionen prima, oder sowas wie heroische Server. Irgendwas, das verhindert, das entweder für die einen der Endcontent und seine Items de facto unerreichbar, oder für die anderen alles nach 2 Wochen schon viel zu einfach ist und das bankfach vor lauter Epics aus allen nähten Platz, würde man sie denn aufheben.
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Beitragvon Abalathes am 30.01.2009 23:17

Muss ich etwa um meinen starken Arm, die treuen Söldner des Schattens fürchten? Nun, wo der Sieg nicht mehr fern und die Herrschaft zum Greifen nahe? Sind die alten Krieger müde und satt geworden?
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Beitragvon Odessa Silverberg am 07.02.2009 20:43

So seh ich das auch. Dabei ist der mangelhafte content ja fast nebensächlich. Sonder die Lags, die machen es seit 4 Monaten umspielbar. Instanzen gehen nicht auf, es lagt alles, spielen unmöglich. Einfach und nicht vereinbarte Leistungen. Aber man kann was dagegen tun und sein Geld zurückfordern.

Mehr in meinem Blog:
http://kostensparen.blogspot.com/2009/02/geld-sparen-mit-world-of-warcraft.html
Odessa Silverberg
 

Beitragvon Kímberly am 29.06.2009 10:02

Hallo erstmal,

Ich wollte auch mal meinen Senf dazu geben und leider muss ich sagen das WOW ein Game für die Breitemasse geworden ist.

Ich spiele schon seit über 3 Jahren und für mich war WOW am Anfang noch ein zeitaufwendiges gedulds Spiel ich hab meinen 1 Charakter nur auf 30 gehabt dann hab ichs seingelassen, fürs Erste, aber danach fand ich Freunde die mit gemacht haben und so ereichten WIR langsam aber sicher weitere Level.

Wir haben die Gruppenquests mit vorbereitungen abgeschlossen und waren erfreut endlich diese Quests gemeistert zu haben dannn weiter ein random dropt:
"WOW" , " Du lucker" , ....... kam von Freunden. Das waren einfach glücks Momente an denen man noch lange gedanken verschwendete.

Dann Bc Kamm raus. Leider haben wir oldie WOW nicht ganz miterlebt, weil wir so damit beschäftigt waren endlich mal einen 70er zu bekommen. Angekommen erstmal Heros gehen Wipen. Im großen und ganzen anstrengend. Dann wenn jemand der Freunde Kara gegangen war und/oder SSc kamen von allen neid und glückwünsche.


Jetzt zu wotlk in (minimum) von 68/70 auf 80 in ner woche
dann naxxramas woche clear dann weiter ulduar joa is zwar schon was schwerer aber eigentlich in nem monat auch randrom schafbar


Ich will damit nur sagen das World of Wacraft am anfang noch richtig FUN gemacht hat sich jeden abend mit Freunden am Rechner zu setzen und zu leveln oder zu raiden. Naja jetzt kann man schon Naxx alleine machen einfach nur noch langweilig.

Ich werde Mit World of wacraft aufhören weil ich mir für das geld lieber nen düneren bauch und mehr freunde schafen kann als jeden tag nach der arbeit und am wochende vor dem rechner zu sitzen.

Naja BB World of wacraft und konsorten war ne geile zeit vor Bc und in Bc danach langweilig
Kímberly
 

Beitragvon Krystalyn am 20.12.2011 22:40

A pelasginly rational answer. Good to hear from you.
Krystalyn
 

Beitragvon rzodfg am 21.12.2011 09:37

Nr7BBx nbuwupcevpia
rzodfg
 

Beitragvon qgoknopcfu am 23.12.2011 13:26

n4bfu5 gldssmfcxzsc
qgoknopcfu
 


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